Im Apparat, Frühlingssemester 2021

Zoom-Vorlesungsreihe, Germanistik der Keiō-Universität Tōkyō

Programm


Zoom-Vortrag Felix Lenz: Das Buch Hiob als Bilddramaturgie? Terrence Malicks Tree of life oder Sedimente des Bildes im zeitlichen Verlauf

22. März 2021, 19.30-20.30 Uhr, Tōkyō-Zeit (11.30-12.30 Uhr mitteleuropäische Zeit), Moderation Andreas Becker

Dr. Felix Lenz, film- und medienwissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Literatur und Medien der Universität Bamberg (seit 2017), Regisseur des Experimentalfilms Gleich um die Ecke (2017), Arbeit als Drehbuchlektor, 2005 Promotion zu Zeit, Rhythmus und Bilddramaturgie bei Sergej M. Eisenstein an der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Weitere Literatur:
Felix Lenz: »Hiobmotive in Terrence Malicks Film THE TREE OF LIFE«, in: BG (2013), H. 3, S. 94-99.
Felix Lenz: »Amerikanische Totentänze: Terrence Malicks Badlands und dessen Echo in The Tree of Life«, in: Jessica Nitsche (Hrsg.): Mit dem Tod Tanzen: Tod und Totentanz im Film, Berlin: Neofelis 2015, S. 89-109.
In Vorbereitung eine Monografie mit dem Arbeitstitel: Terrence Malick: THE NEW WORLD
Die Zoom-Zugangsdaten werden hier eine Stunde vor Beginn des Vortrags veröffentlicht (bitte denken Sie daran, die Browseransicht zu aktualisieren). Alternativ können Sie mir auch eine E-Mail zusenden (becker.andreas[at]posteo.de). Ich teile Ihnen dann die Zugangsdaten mit.



Zoom-Vortrag Peter Brandes: Das mobile Bett

26. April 2021, 19.30-20.30 Uhr, Tōkyō-Zeit (12.30-13.30 Uhr mitteleuropäische Zeit), Moderation Andreas Becker

PD Dr. Peter Brandes; wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Germanistik der Universität Hamburg, Studium der Germanistik und Philosophie in Göttingen und Hamburg; 2001 Promotion an der Universität Hamburg zu Goethes Faust; 2011 Habilitation zur Ästhetik bildlicher Lebendigkeit in der Literatur um 1800 an der Ruhr-Universität Bochum.
Zur Vorbereitung empfohlene Lektüre:
Theodor Storm: Der kleine Häwelmann. Ein Kindermärchen, in: ders.: Sämtliche Werke in vier Bänden, hrsg. von Karl Ernst Laage und Dieter Lohmeier, Bd. 4, Deutscher Klassiker Verlag 1987f., S. 21-24. [Link Wikisource]
Die Zoom-Zugangsdaten werden hier eine Stunde vor Beginn des Vortrags veröffentlicht (bitte denken Sie daran, die Browseransicht zu aktualisieren). Alternativ können Sie mir auch eine E-Mail zusenden (becker.andreas[at]posteo.de). Ich teile Ihnen dann die Zugangsdaten mit.


Weltverändernder Zorn Bild
Aus: Alexander Kluge; Georg Baselitz: Weltverändernder Zorn, Berlin: Suhrkamp 2017, S. 137

Zoom-Vortrag Alexander Kluge: Meister Hokusais Harfe. Lesungen, Filme und Debatte auf der virtuellen Fernstrecke München – Tōkyō.

17. Mai 2021, 19.00-20.00 Uhr Tōkyō-Zeit (12.00-13.00 Uhr mitteleuropäische Zeit)

Oben der Atem, die Gesichtszüge, als einziges nackt, die Gesichtsmaske: das ist das HEILIGE OBEN. Das GESCHUNDENE UNTEN: Die Muskelstränge der Laufbeine, die Darmschlingen, die Samenstränge. Das Untere muss arbeiten. Im horizontalen Zwischenbereich, das Zwerchfell. Das ist die Harfe, auf der Meister Hokusai gerne spielt.

Alexander Ernst Kluge (14. Februar 1932 in Halberstadt) ist ein deutscher Filmemacher, Fernsehproduzent, Schriftsteller, Drehbuchautor, Philosoph und Rechtsanwalt.
Kluge gilt als einer der vielseitigsten deutschen Intellektuellen. Er wurde in den 1960er- und 1970er-Jahren als einer der einflussreichsten Vertreter des Neuen Deutschen Films bekannt, den er in Theorie und Praxis mitbegründet und weiterentwickelt hat. Als Autor machte er sich vor allem durch Kurzgeschichten einen Namen und gehörte zum Kreis der Gruppe 47, außerdem verfasste er wissenschaftliche und philosophische Arbeiten. 1987 gründete er die Produktionsfirma dctp, mit der es ihm gelang, eine Plattform für unabhängige Programme im deutschen Privatfernsehen zu schaffen.
[Homepage Alexander Kluge]

Im März findet im Athénée Français Cultural Center Tōkyō (アテネ・フランセ文化センター) eine Alexander Kluge-Retrospektive (アレクサンダー・クルーゲ特集2021) statt! Infos zum Programm finden Sie [hier]


Zoom-Vortrag Jan Süselbeck: Ist E.T.A. Hoffmanns Erzählung »Der Sandmann« (1815) ein Fall von literarischem Antisemitismus?

5. Juli 2021, 19.30-20.30 Uhr, Tōkyō-Zeit (12.30-13.30 Uhr mitteleuropäische Zeit), Moderation Markus Joch

Jan Süselbeck, PD Dr. phil. habil., ist Literatur- und Medienwissenschaftler, Privatdozent an der Philipps-Universität Marburg und Lehrbeauftragter an der RWTH Aachen University. Von 2015 bis Juli 2020 war er DAAD Associate Professor of German Studies an der University of Calgary, Alberta, Kanada und 2017 Junior Fellow am Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen u.a. Literaturvermittlung in den Medien, Emotionswissenschaft und literarischer Antisemitismus.


Zoom-Vortrag Hyunseon Lee: Metamorphosen der Madame Butterfly. Interkulturelle Liebschaften zwischen Literatur, Oper und Film

16. August 2021, 19.30-20.30 Uhr, Tōkyō-Zeit (12.30-13.30 Uhr mitteleuropäische Zeit), Moderation Andreas Becker

PD Dr. Hyunseon Lee ist Dozentin am Germanistischen Seminar der Universität Siegen; Research Associate am Dept. of East Asian Languages & Cultures, SOAS, University of London. Studium der Germanistik und Film-, Theater- und Fernsehwissenschaft in Seoul (Yonsei Univ.), Bochum und Berlin; 1998 Promotion an der Universität Dortmund zur Geständnis-Literatur der DDR; 2013 Habilitation zu Metamorphosen der Madame Butterfly. Interkulturelle Liebschaften zwischen Literatur, Oper und Film an der Universität Siegen. Aktuell Forschungs- und Publikationsarbeiten an zwei Büchern: Korean Film and Festivals sowie Korean Film and History (im Erscheinen, London, New York et al.: Routledge).

​Im Apparat. Vorträge und Gespräche
Über die Zoom-Vorlesungsreihe der Germanistik der Keiō-Universität im Frühlingssemester 2021

Die Zoom-Vorlesungsreihe Im Apparat. Vorträge und Gespräche exploriert in sechzigminütigen Einzelveranstaltungen gegenwärtige Fragen und Themen. Wissenschaftler und Künstler sind eingeladen, an einem Beispiel ihre aktuelle Forschung und ihre Arbeiten darzustellen. Geplant ist jeweils ein Kurz­vortrag eines Gastes (20 Minuten Dauer) mit anschließender zwanzigminütiger Diskussion, weitere 20 Chill-out-Minuten dienen dazu, die Veranstaltung ausklingen zu lassen und Raum zu bieten für ein lockeres Gespräch. Besonders gewünscht sind Beiträge, die ein Beispiel, eine These, ein Thema, ein Kunstwerk etc. in den Fokus rücken, so dass dann konzentriert darüber gesprochen und diskutiert werden kann. Vorab werden die Vortragenden gebeten, einen Text, Film etc. zu benennen, der im Fokus stehen wird.
Organisation: Assist. Prof. Dr. Andreas Becker, Germanistik der Keiō-Universität Tōkyō
Die Zoom-Vorträge sind öffentlich und gebührenfrei. Jede und jeder ist herzlich eingeladen!


Archiv der gehaltenen Vorträge

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Aktualisiert am 27.02.2021., V.i.S.d.P., Andreas Becker, E-Mail beckerx[at]gmx.de